Die Preisträger des IFF-Award 2009
Nach einem mehrstufigen Auswertungsprozess wurde am 07. Mai 2009 der iff-Award in den Räumen des Gottlieb Duttweiler Institute verliehen. Der Gewinner erhielt den iff-Award "Winner", die Shortlistteilnehmer den iff-Award "Nominee".
WINNER "IFF-AWARD 2009"
Aduno-Gruppe, Projekt „Plan B“
Die Aduno-Gruppe im Aktionariat unter anderem der Schweizerischen Kantonalbanken und der Raiffeisen-Gruppe will als Finanzdienstleister Verantwortung übernehmen, für Menschen, die Kreditkartenrechnungen, Konsumkredit oder Leasing aufgrund veränderter Lebenssituationen – z. B. aufgrund aktueller Wirtschaftskrisen – nicht mehr bezahlten können. Sie hat eine langfristig ausgelegte strategische Partnerschaft zwischen der Aduno-Gruppe, der ProJuventute (in der Schweiz die führende Organisation in der Förderung von Kindern und Jugendlichen) und der Caritas Schweiz begründet. Problemfälle aus schwierigen Kreditsituationen werden in dieser Partnerschaft unter dem Projektnamen „PlanB“ wirksam aufgefangen. Die Plan B-Philosophie vertritt einen Aspekt von Corporate Social Responsibility, der über die kommerzielle direkt in die gesellschaftliche Verantwortung übergeht.
NOMINEES
GE Money Bank, Projekt „Wertschöpfungskette in der Konsumkreditversorgung“
GE Money Bank präsentierte ein erfolgreiches und gleichzeitig verantwortungsvolles Geschäftsmodell für Konsumkredite. Die Produktpalette reicht vom klassischen Konsumkredit, über die Kreditkarte bis hin zum Leasingvertrag inklusive der dafür geeigneten Absicherungsmodelle. In 25 Filialen wird eine nachhaltige Wertschöpfung im Bereich Konsumfinanzierung erbracht; speziell hervorzuheben ist die den Kundenbedürfnissen angepasste, individuelle und sehr persönliche Betreuung. Der Kunde wählt, wo, wann und über welchen Kanal er mit der GE Money Bank in Kontakt tritt. Dies alles passiert innerhalb sehr effizienter und effektiver Prozesse und erzeugt nachweislich langfristige Kundenbeziehungen bei hoher Kundenzufriedenheit.
Media Markt, Projekt „Shopping Card“
Media Markt hat erfolgreich mit der „Media Markt-Shopping Card“ ein bargeldloses Zahlungsmittel in Form einer firmeneigenen Zahlkarte eingeführt. Dies einem Kundenbedürfnis nach bargeldloser Zahlung folgend. In allen Media Markt-Verkaufsflächen, direkt am PoS, erhält der Kunde auf Wunsch einen Sofort-Kredit mittels einer Sofort-Kundenkarte. Insbesondere der Convenience-Faktor und eine hohe Kundenorientierung zeichnen dieses sehr erfolgreich umgesetzte Projekt aus: Der Kunde füllt den Antrag im Markt aus und das Marktpersonal verarbeitet die Angaben umgehend, inklusive einer verantwortungsvoll getätigten Bonitätsprüfung; so kann der Kunde schon nach wenigen Minuten mit seiner persönlichen Kundenkarte an der Kasse bezahlen.
AIG Europe, Projekt „Rent Protect“
AIG brilliert mit dem Angebot einer Versicherungslösung, um den für den Versicherten schlimmen Fall eines Zahlungsausfalls der Miete infolge Arbeitslosigkeit zu verhindern. Erstmalig in der Schweiz bekommen Mieter die Möglichkeit, ihre monatliche Miete im Fall der finanziellen Not durch Arbeitslosigkeit zu versichern. Die Versicherung deckt die monatliche Wohnungs- oder Hausmiete bei unfreiwilliger Arbeitslosigkeit über einen Zeitraum von bis zu 12 Monaten ab. Mit der von AIG Europe entwickelten Lösung können sich die Kunden zu äusserst attraktiven Prämien unbürokratisch gegen dieses Risiko versichern. Den Versicherungsvertrag erhält der Kunde sofort bei Unterzeichnung. Mit dieser Dienstleistung können der gewohnte Lebensstandard sichergestellt und Schulden oder ein Zwangsumzug vermieden werden
PostFinance und Swiss Design Institute for Finance+Banking, Projekt „Flow“
PostFinance und das SDFB überzeugten durch die Entwicklung eines interaktiven, ereignis- und themenbasierten Werkzeugs zur Anwendung in der Kundenberatung. Der Einsatz des in der Entwicklung befindlichen Werkzeuges an sämtlichen Kontaktpunkten hilft dem Kunden, seine finanzielle Gesamtsituation leichter erfassen zu können und Auswirkungen möglicher finanzorientierter Entscheidungen zu verstehen. Auf der Basis eines höheren Verständnisses der individuellen Situation und Möglichkeiten kann der Kunde seine Entscheidungen eigenständiger treffen. Dabei unterstützt das Werkzeug den Kunden sowohl in der Informationsphase als auch in der Selbstbedienung. Der Kunde kann in Echtzeit entscheidungsstützende Informationen aus internetbasierten Sozialen Netzwerken hinzuziehen und wird so zu einem mündigeren Nutzer von sozialen Finanzdienstleistungen.
Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ), Projekt „Electronic Bill Presentment + Payment, EBPP“
Als einer der ersten Anbieter haben die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich die elektronische Rechnung erfolgreich und in grosser Anzahl eingeführt. Die EKZ sind innerhalb der Branche der 1. Biller in der Schweiz, der den B2C- und B2B-Rechnungsversand über PayNet anbietet und damit den Zahlungsverkehr für den Kunden erheblich vereinfacht. Es ist den EKZ gelungen, eine hoch automatisierte und voll integrierte Lösung zu etablieren, welche sehr kundenorientiert ist sich auf das Zahlungsverhalten positiv auswirkt. Auch dank EBPP sind die EKZ hervorragend auf die Marktöffnung vorbereitet.
